标题: 关于路德维希.埃米尔的资料,一点备份,德语,勿进,我有空就翻译下 [打印本页] 作者: aaafffei 时间: 2008-4-24 19:24 标题: 关于路德维希.埃米尔的资料,一点备份,德语,勿进,我有空就翻译下 Emil Ludwig
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Emil Ludwig, eigentlich Emil Cohn (* 25. Januar 1881 in Breslau; † 17. September 1948 in Moscia bei Ascona) war ein deutscher Schriftsteller jüdischer Abstammung, der sich auf psychologisch deutende Biografien weltgeschichtlich hervorragender Persönlichkeiten spezialisierte und damit Welterfolge erzielte.
Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Leben
2 Werke
3 Literatur
4 Siehe auch
5 Weblinks
Leben [Bearbeiten]Ludwig studierte Rechtswissenschaft, entschied sich aber dann für eine journalistische und schriftstellerische Laufbahn. 1906 siedelte er in die Schweiz über und arbeitete während des 1. Weltkriegs als Korrespondent für das Berliner Tageblatt in Wien und Istanbul. 1932 erwarb er das Schweizer Bürgerrecht. 1940 zog er in die USA, lebte in Südkalifornien und publizierte in Zusammenarbeit mit der US-Regierung antifaschistische Texte. Nach dem Kriegsende kehrte er in die Schweiz zurück.
Emil Ludwigs Bücher waren bereits in den 1920er-Jahren vielfach ins Englische übersetzt worden, weswegen er auch in seinem US-Exil von seinem eigenen Einkommen leben konnte. Seine Bücher wurden 1933 von den Nationalsozialisten verbrannt (siehe Liste der verbrannten Bücher 1933). Besonders bekannt wurde seine Broschüre über David Frankfurter, der den Nationalsozialisten und Landesgruppenleiter Wilhelm Gustloff in dessen Davoser Wohnhaus erschossen hatte. Emil Ludwig verherrlichte Frankfurter in seiner Publikation als den neuen David, der den Riesen Goliath erschlug. Joseph Goebbels hielt Ludwigs Schriften für besonders gefährlich und erwähnte ihn in seinem Tagebuch.
Werke [Bearbeiten]Ein Untergang. Drama in 5 Akten (1904)
Der Spiegel von Shalott. Eine Dichtung in drei Akten (1907)
Tristan und Isolde. Dramatische Rhapsodie (1909)
Der Papst und die Abenteurer oder Die glücklichen Gärten (1910)
Bismarck. Ein psychologischer Versuch (1911)
Manfred und Helena. Roman (1911)
Wagner oder Die Entzauberten (1912)
Die Reise nach Afrika (1913)
Richard Dehmel (1913)
Der Künstler. Essays (1914)
Friedrich Kronprinz von Preußen. Historisches Schauspiel in zehn Bildern (1914)
Die Fahrten der Goeben und der Breslau (1916)
Diana. Roman (1918)
An die Laterne! Bilder aus der Revolution (1919)
Goethe (1920)
Meeresstille und glückliche Fahrt (1921, Roman)
Vom unbekannten Goethe. Eine neue Anthologie (1922, herausgegeben von Emil Ludwig)
Bismarck (1922-1924)
Am Mittelmeer (1923)
Rembrandts Schicksal (1923)
Shakespeare über unsere Zeit. Eine Anthologie auf das letzte Jahrzehnt (1923)
Genie und Charakter. 20 männliche Bildnisse (1924, über Friedrich II., Stein, Bismarck, Stanley, Peters, Rhodes, Lenin, Wilson, Rathenau, Lionardo, Shakespeare, Rembrandt, Voltaire, Byron, Lassalle, Goethe und Schiller, Dehmel und Bang)
Napoleon (1925)
Wilhelm der Zweite (1925)
Meeresstille. Roman eines deutschen Prinzen (1925)
Kunst und Schicksal. Vier Bildnisse (1927, über Rembrandt, Beethoven, Weber und Balzac)
Der Menschensohn. Geschichte eines Propheten (1928)
Tom und Sylvester. Ein Quartett (1928, 1933 als Tom und Sylvester - Tessiner Novelle)
Juli 14. Den Söhnen zur Warnung (1929)
Michelangelo (1930)
Lincoln (1930)
Geschenke des Lebens. Ein Rückblick (1931)
Stalin, Unterredung mit dem deutschen Schriftsteller Emil Ludwig (1931)
Schliemann. Geschichte eines Goldsuchers (1932, verändert 1952 als Schliemann. Die Geschichte der Entdeckung des alten Troja)
Mussolinis Gespräche mit Emil Ludwig (1932)
Goethe - Kämpfer und Führer (Festrede der Goethe-Feier im Deutschen Volkstheater, Wien, 20. März 1932)
Führer Europas. Nach der Natur gezeichnet (1934, Portraits von Nansen, Masaryk, Briand, Rathenau, Motta, Lloyd George, Venizelos, Mussolini und Stalin)
Hindenburg und - Die Sage von der deutschen Republik (1935)
Der Nil. Lebenslauf eines Stromes (1935-1937)
Mord in Davos (1936, erweitert herausgegeben 1945 als David und Goliath und erneut 1986 durch Peter O. Chotjewitz, siehe David Frankfurter)
Cleopatra. Geschichte einer Königin (1937)
Die neue heilige Allianz. Über Gründe und Abwehr des drohenden Krieges (1938)
Roosevelt. Studie über Glück und Macht (1938)
Quartett. Ein unzeitgemäßer Roman (1938)
Bolivar. The Life of an Idealist (1942)
Stalin (1945)
Der entzauberte Freud (1946)
Literatur [Bearbeiten]Gieri Cavelty: "J'accuse" der Schweizer Geschichte. Der Autor Emil Ludwig und sein leidenschaftlicher Essay "Der Mord in Davos" In: „Die Südostschweiz“ (Chur) vom 7. Mai 2005.
Christoph Gradmann: Historische Belletristik. Populäre Biographien in der Weimarer Republik Frankfurt a. M. 1993.
Johanna W. Roden: Emil Ludwigs's Political Writing during his U. S. Exile 1940-45 In: „Jahrbuch für internationale Germanistik“ (Reihe A, Kongressberichte Bd. 10). Bern 1981.
Sebastian Ullrich: Emil Ludwig, Geschichtspolitiker In: „Tages-Anzeiger“ (Zürich) vom 14. Mai 2005.
Sebastian Ullrich: Ernst Kantorowicz und Emil Ludwig. Zwei Kritiker der Weimarer Geschichtswissenschaft und die »Krisis des Historismus« in: „Sozial-Geschichte“ (Vol. 21, No. 2, 2006, S. 7-33). Verlag Peter Lang, 2006.
Volker Weidermann: Das Buch der verbrannten Bücher. Köln: Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2008; ISBN 978-3-462-03962-7. (Zu Ludwig Seite 181-184)
Siehe auch [Bearbeiten]Exilliteratur
Weblinks [Bearbeiten]Literatur von und über Emil Ludwig im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Unterredung mit Stalin
[1] Der Streit um Ludwigs Thesen zur Nach-Hitler-Zeit im USA-Exil
Personendaten
NAME Ludwig, Emil
ALTERNATIVNAMEN Cohn, Emil
KURZBESCHREIBUNG deutscher Schriftsteller
GEBURTSDATUM 25. Januar 1881
GEBURTSORT Breslau
STERBEDATUM 17. September 1948
STERBEORT Moscia bei Ascona